Julius

Katerchen Julius

gehört zu meinen schönsten Erinnerungen in den vergangenen 10 Jahren!
Warum? Weil er so lieb war, so lange bei uns blieb, und  ………….

Julius war angemeldet, kam mit seinen Besitzern auch pünktlich, und die sehr netten Besitzer erzählten mir dann, sie hätten vor, sich in Sri Lanka ein Haus zu bauen  und in Zukunft dort zu leben. Julius möchten sie natürlich mitnehmen, aber er solle so lange bei mir bleiben, bis  das Haus auf Sri Lanka fertig sei und der Umzug abgeschlossen sei, also 5-6 Monate.

Daraufhin habe ich ihnen klargemacht, dass manche Länder Einreisebestimmungen für Haustiere hätten, und ob sie das schon geklärt hätten .
Ein ganz erschrockenes „Nein….. o Gott, was machen wir denn nun, wir fliegen doch heute abend schon ……….! Können sie das nicht regeln, liebe Frau Cubasch? Wir zahlen natürlich alles, kein Problem!“

Na gut, regele ich das eben!

Die beiden flogen zufrieden  nach Sri Lanca, und ich habe mich erst mal beim Konsulat von Sri Lanka über die Einreisebestimmungen schlau gemacht.
War nicht schlimm, andere Staaten machen da mehr Theater, und bald schon hatte ich alle „Auswanderungspapiere“  und Impfungen für Julius zusammen.
Julius, den ich bald schon „Julikuss“ nannte, weil er so schmusig war und so gerne Katzenküsschen gab, blieb 6 Monate lang bei uns, in denen er uns allen wegen seiner fröhlichen, liebenswerten Art sehr ans Herz wuchs.

Dann wurde er abgeholt, flog nach Sri Lanca, und ich habe oft an das kleine Kerlchen gedacht….. wie´s ihm wohl so geht in der Fremde, ob er da wohl zurechtkommt?

Zu meiner grossen Freude kam nach ein paar Wochen eine Postkarte von ……. Überraschung !!!!!!!! …….von Julius, meinem Julikuss , in der er mich grüsste aus Sri Lanka !
Und  später dann kamen Briefe, und noch mehr Postkarten……….. in denen er mir von Abenteuern mit grossen Krabben am Strand, den sinnlosen Versuchen, Geckos zu fangen, der schönen schattigen Terrasse und vielem mehr erzählte!

Leider starb Julius Herrchen bald darauf, Julius Frauchen zog nach Deutschland zurück, und Julius blieb beim Bruder des Frauchens in Sri Lanka.
Traurigerweise hat Julius wohl niemand mehr gefunden, dem er die Briefe an mich diktieren konnte, denn es kam keiner mehr ! Aber von seinem Frauchen weiß ich:

Es geht ihm gut!