Die Geschichte der Katzen-Ferien-Pension

…..oder : Wie alles anfing!

Seit 1990 leben wir , Anette und Gesine, hier im ländlichen Berne, direkt am Weserdeich, und eigentlich wollten wir nie Tiere haben – weil man dann so gebunden ist, und was macht man im Urlaub mit den Tieren , und….und….und.

Doch dann kam Schwiegermutter mit Babykater Paul, einem grauen Winzling mit rosa Ohren, den sie gefunden und liebevoll mit der Flasche grossgezogen hatte. Es war Liebe auf den ersten Blick, und so wuchs Paul bei uns auf und wurde ein grosser, bildschöner, zärtlicher Kater. Im Jahr darauf fand ich in Italien zufällig eine graue Katzendame, krank und scheu, die ich mitnahm und , nachdem sie gesund war, Paul als Lebensgefährtin gab. Leider wurde Pauline bald darauf überfahren, und auch Paul erlitt nach 2 Jahren das gleiche traurige Schicksal.

Unsere nächsten Katzen waren dann Max und unsere schwarze Liisa, die 1995 ein Baby bekam. Kurz danach wollten wir in Urlaub, und brachten Max, Liisa und das 7 Wochen alte Baby in eine Katzenpension.Unser Erstaunen war gross, als wir unsere drei bei unserer Rückkehr abholen wollten, und es auf einmal 5 waren …. Liisa hatte 9 Wochen nach der ersten Geburt 2 weitere gesunde Babies bekommen! Nun aber schnell sterilisieren lassen!

Am Ende dieses Sommers und nach dem Erlebnis mit der Katzenpension haben wir dann eines Abends beim Rotwein zusammengesessen, und auf meine Bemerkung hin, mir habe die Pension nicht soooo gut gefallen, antwortete die Meine nur trocken: „Dann mach´s doch selbst!“ Gesagt, getan, wir haben also den alten Wintergarten in ein kleines Katzenhotel von 5 qm mit 6 qm umzäunten Garten umgebaut. Schon wenige Monate später mussten wir erweitern, wir waren oft völlig „ausgebucht“, und ein Jahr später lebten die Katzengäste bereits in einem grossen Blockhaus mit Terrasse und Garten!

Aus unserem Dänemarkurlaub hatten wir eine Windfahne in Form einer sitzenden Katze , die eine verblüffende Ähnlichkeit mit Kater Paul aufweist und ebenfalls grau ist, mitgebracht, die noch heute unser Dach ziert, und die zum Wahrzeichen unserer Katzen-Ferien-Pension geworden ist!

Dank der unermüdlichen Unterstützung meiner Partnerin und der Mithilfe meiner langsam heranwachsenden Kinder konnte ich dann neben der Arbeit in den Katzenhäusern noch eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin machen, und ich habe ein dreimonatiges Praktikum bei einem Tierarzt absolviert, um Katzen und Katzenkrankheiten kennen zulernen – und um unterscheiden zu können, ob eine Gastkatze „nur“ unter Heimweh leidet oder ernsthaft krank ist. Ausserdem berate ich meine Kunden in Ernährungsfragen und bei Verhaltensproblemen.

Im Februar 2002 begann dann der Bau der jetzigen Katzenhäuser. Wie die neue Katzenpension aussehen sollte, war natürlich mal wieder eine „Rotwein-Idee“: im Wohnmobil sitzend, sahen wir solche roten, typisch „schwedischen“ Häuser – auf der anderen Seite eines Kanals in Holland!
Der Architekt hat nicht schlecht gestaunt, als er von unseren „tierischen“ Plänen hörte; die Zimmerleute und Gärtner mussten völlig umdenken ( sie hatten noch nie für Tiere gebaut und haben uns wohl für ziemlich „verrückt“ gehalten !), aber als die neue Katzenpension im Mai fertig war und die ersten Gäste die neuen Häuser bezogen hatten, waren alle begeistert: die Mitarbeiter, die Handwerker, die Frauchen und Herrchen der Katzen, und vor allem unsere vierbeinigen Gäste !
Gleichzeitig entstand auf unserem Grundstück noch ein Holzwohnhaus, im Stil zu den Katzenhäusern passend, in dem seit dem 1.10.06 unsere Tochter Maymay mit ihrem Lebensgefährten wohnt. Maymay ist Tierarzthelferin, und ist immer mit Rat und Tat zur Stelle. Auch springt sie gerne mal in der Katzenpension ein, wenn wir zu viele Termine haben.

Seit 3 Jahren gehört unsere kleine Mischlingshündin Juma zur Familie, zu der sich nach Teddies Tod unsere Maja gesellt hat. Wer mehr über unsere Tiere wissen möchte, findet eine eigene HP

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